25hours hotel hafencity | hamburg #kooperation

Als ich noch auf dem Kreuzfahrtschiff gearbeitet habe, war Hamburg eine Zeit lang mein Heimathafen. Alle 10 Tage lagen wir hier am Kreuzfahrtterminal HafenCity und ich bin so oft am 25 Hours Hotel vorbei gelaufen. Wirklich auf dem Schirm hatte ich es zu der Zeit nie.

Einige Zeit später, bin ich nun hier eingebucht – im 25Hours Hafen City.

Schiffscontainer und Schiffsschrauben in der Lobby und jede Menge Tüddelkram und Gedöns im Mare Kiosk begrüßen mich. Es passte super zum Hafen, dem neuen Design des Überseeboulevards und mit all dem Schiffskram fühlte man sich wie ein echter Seefahrer. Hier kann man glatt Fernweh bekommen.



Auf dem Flur zu meiner Koje, so werden hier und auch auf Schiffen die Unterkünfte genannt, lächelten mich alte Seebären und Matrosen an. Ich habe eine M-Koje gebucht und habe einen traumhaften Blick zur Waterkant, genau dort, wo ich damals mit dem Schiff gelegen hatte. Das erste, was ich in jedem Hotel mache, ist ein riesen Sprung auf´s Bett. Hier macht es besonders Spass, ein Queensize-Bett nur für mich alleine. Yuhuuuu.

An den Wänden finde ich Seejungfrauen, Matrosen und alles was zum richtigen Seemannsleben dazu gehört.Man kann sich gar nicht satt sehen. Der Schreibtisch, ein alter Reisekoffer steht offen im Zimmer. Darauf ein Log Buch, wo man sich verewigen kann und seine Reise kund tut. Der Globus als Lampe setzt dem Ganze die Krone auf – ich hab´ Fernweh.



Draußen ist mal wieder typisches Hamburgwetter – ich schnappe mir also den Seesack mit Bademantel, Puschen und Saunatuch (an der Rezeption erhältlich) und geh´erstmal eine Runde in der Hafensauna schwitzen. Diese befindet sich in der 6. Etage und hat einen wahnsinns Rundumblick auf Hafen und das Kreuzfahrtterminal. Wer hier allerdings eine Wellnessoase vom feinsten erwartet, ist hier falsch. Man kommt direkt in den Außenbereich, wo schon mal eine steife Brise wehen kann. Die bodentiefen Fenster kann man komplett öffnen und nach oben hin ist freier Himmel. Zur Erfrischung steht hier ein Kühlschrank gefüllt mit Wasser und Soft Drinks oder man nimmt nach dem Schwitzen das eiskalte Wasser aus dem Holzkübel an der Wand. Ich habe die Sauna für mich alleine und genieße es nach dem Saunagang dick eingepackt in Handtuch und Decke, mich auf die Holzliege zu legen und den Blick schweifen zu lassen.




Soviel Relaxen macht hungrig. In meiner Minibar gibt es aber nur das Übliche- paar Chips oder Schoki. Ich hab´aber Lust auf was warmes. Im Restaurant Heimat Küche & Bar finde ich ein gemütliches Plätzchen auf einem Stapel Teppiche. Nach Wellness habe ich immer das Bedürfnis gesund zu essen und bestelle mir einen Salat mit gratinierten Ziegenkäse und dazu die homemade Limonade. Mhmmmm.



Völlig gesättigt bleib´ich sitzen und beobachte noch etwas das Treiben hier. Nach dem Restaurantbetrieb verwandelt sich die Heimat in die abendliche Location mit Bar, wo man gemütlich noch ein Gin Tonic genießt, bevor man in die Koje fällt.

Die Sonne weckt mich am Morgen. Ich bin extra früh aufgestanden, um noch eine Tour mit dem Fahrrad zu den Landungsbrücken zu machen. Von der Rezeption bekomme ich den Schlüssel zu meinem Rad, welches vor dem Hotel auf mich wartet. Es heisst Henning. Schnell noch eine Flasche Wasser geschnappt geht es los. Henning und ich radeln vorbei an den Marco Polo Terrassen, der Elphie bis zu den Landungsbrücken – eine kurze Strecke von ca. 15min. Dort setz ich mich an die Hafenkante und gucke noch etwas Schiffe. Hier bin ich so gern und kann stundenlang einfach nur hier sitzen.

Meine Sachen habe ich bereits heute morgen an der Rezeption abgegeben. Zurück im Hotel gebe ich den Fahrradschlüssel ab und checke aus. Jedoch muss ich noch einen Blick in den Mare Kiosk werfen. Hier gibt es alles rundum Hamburg, Gedöns und Tüddelkram.



Tschüss 25Hours Hafen City.